Tina Turner - Private Dancer


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Cover: Tina Turner - Private Dancer Title Private Dancer
Artist Tina Turner
Länge 4 Minuten und 0 Sekunden
   
Release 29.05.1984
Land USA
   
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Biografie von Tina Turner


Tina Turner (* 26. November 1939 in Nutbush, Tennessee, eigentlich Anna Mae Bullock) ist eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin. Tina und Ike Turner Die ersten Erfahrungen als Sängerin sammelte die kleine Anna Mae im Kirchenchor ihrer Gemeinde Nutbush, Tennessee. Nach schwieriger Zeit, während der sie bei ihrer Großmutter Roxanne lebte und sich ihre Eltern trennten, zog sie 1955 zu Mutter Zelma Bullock und Schwester Alline nach St. Louis. Dort lernte sie 1958 Ike Turner mit seiner Band Kings Of Rhythm kennen und wurde deren Backgroundsängerin. 1960 nahm sie das Lied „A Fool in Love“ auf. Sie sprang dabei kurzfristig als Solosängerin ein, da die vorgesehene Sängerin ausfiel. Der Titel schaffte es im August auf Platz 27 der US-Charts. Aus Promotiongründen gab Ike Anna Mae daraufhin den Namen Tina und nannte seine Band in "Ike & Tina Turner" um. Tina und Ike, die inzwischen auch eine intime Beziehung verband, gingen in der Folge mit der Ike & Tina Turner Revue auf Tournee. Zunächst in den USA, später auch durch Europa und Australien. 1962 heirateten die beiden in Tijuana /Mexiko. Die Revue brachte viele Jahre großen Erfolg, auch finanziell. Darüber hinaus gingen die Turners mit den Rolling Stones auf Tournee. Tina Turner nahm 1966 mit Produzent Phil Spector die in Großbritannien erfolgreiche Single „River Deep, Mountain High“ auf, wodurch die Ike & Tina Turner auch in Europa wesentlich bekannter wurden. 1975 spielte Tina Turner in der Verfilmung der Rockoper „Tommy“ von The Who mit. Im Kontrast zum zunehmenden musikalischen Erfolg stand die Verschlechterung des Privatlebens Tina Turners. Im Laufe der 60er Jahre verfiel Ike Turner immer mehr den Drogen. Auch ließ er Tina wenig Freiheiten, sowohl privat als auch bei Bühnenauftritten. Bei letzteren bestimmte Ike, wie Tina bestimmte Passagen zu singen hatte. Tat sie es nicht nach seinem Wunsch, schlug er sie - vor allem wenn er unter Einfluss von Drogen stand - oft. Des weiteren beschuldigte Tina ihren Ex-Ehemann später, sie auch betrogen und mehrfach den Tatbestand der Vergewaltigung in der Ehe erfüllt zu haben. 1976 wehrte sich Tina, als Ike sie grundlos schlug. Nachdem sich daraus eine lange Schlägerei entwickelte, verließ sie, aus mehreren Wunden blutend, Ike spontan und beantragte die Scheidung. Diese wurde im Jahre 1978 rechtskräftig; dabei verzichtete Tina Turner, um den langwierigen Scheidungsprozess zu beenden, auf Unterhalt sowie allen Rechten an der gemeinsamen Musik, sie behielt einzig ihren Künstlernamen. Ike Turner verstarb im Dezember 2007. Solokarriere Tina Turner konnte solo nicht direkt an die Erfolge der Revue anknüpfen und hielt sich durch Tourneen in verschiedenen Erdteilen, deren Konzerte allerdings meist in kleinen Räumlichkeiten vor oft nur wenigen hundert Zuschauern stattfanden, über Wasser. Das Album "Rough", das 1978 erschien, verkaufte sich sehr schlecht, ebenso das ein Jahr später erschienene Album "Love Explosion". In diesen unternahm sie musikalisch u. a. Ausflüge in die Disco-Musik. Mit ihrem Bühnenprogrammen, insbesondere den in den frühen 80er Jahren aufgeführtem Nice 'N' Rough-Konzerten, arbeitete sich Tina Turner Anfang der 80er Jahre allmählich nach oben. Dabei wurde sie ab 1979 von ihrem neuen Manager, dem Musikproduzenten Roger Davies, der sich zum Ziel gesetzt hatte, Tina Turner aus ihrem Karrieretief herauszubringen, unterstützt. Die Shows fanden sowohl beim Publikum als auch bei nahmhaften anderen Künstlern großen Anklang. Tina Turner hatte in der Folge Gastauftritte, u. a. bei Tom Jones, Rod Stewart, später bei David Bowie und spielte im Vorprogramm bei einigen Konzerten der Rolling Stones in den USA. Die großen Plattenfirmen sahen in Tina Turner zunächst dennoch einen kaum vermarktbaren Altstar. 1982 beteiligte sie sich als eine von mehreren Gaststars am Album Music of Quality and Distinction der Gruppe British Electric Foundation. Tina Turners Version des Songs Ball of Confusion auf diesem Album wurde überraschend ein Hit in Norwegen. Dieser Erfolg und vor allem ihre gesangliche Leistung überzeugte die Produzenten, eine Single mit Tina Turner bei der Plattenfirma Capitol Records in Lonon aufzunehmen, die 1983 erschien. Auf dieser wurde der Al Green-Song „Let's Stay Together“ gecovert. Auch David Bowie soll indirekt Anteil an Entstehung dieser Single Anteil gehabt haben: Tina Turner trat zu jener Zeit regelmäßig in der New Yorker Diskothek Ritz auf. Zu einem dieser Auftritte soll Bowie u.a. die wichtigsten Personen der Capitol Records/EMI eingeladen haben. Gemäß dieser Version soll Tina Turner erst bei dieser Gelegenheit von der Plattenfirma wiederentdeckt worden sein. Daraufhin entschied sich Capitol, eine Single mit Tina Turner, unter Mitwirkung von B.E.F., zu produzieren. "Let's Stay Together" wurde in vielen europäischen Ländern ein Hit und erreichte z. B. in England Platz 6. Etwas später erreichte das Stück in den USA Platz 26 der Pop- und Platz 3 der R&B-Hitparade. Daraufhin beschloss Capitol Records, ein ganzes Album mit Tina Turner zu produzieren. 1984 wurde dieses Album, „Private Dancer“, veröffentlicht; die erste Single-Auskopplung, „What's Love Got to Do With It“, schaffte es auf Platz 1 der Billboard-Charts. Im Februar 1985 erhielt Tina Turner drei Grammy-Awards: Für die beste weibliche Gesangsdarbietung („What's Love…“), die beste weibliche Rockgesangsdarbietung („Better Be Good to Me“) und die Schallplatte des Jahres („What's Love…“). 1985 spielte Tina Turner die Rolle der Aunty Entity im Film „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (Mad Max – Beyond Thunderdome, mit Mel Gibson). Schon Jahre zuvor hatte Tina Turner geäußert, dass sie ein großer Fan der Mad-Max-Reihe ist. In ihrer Biografie „Ich, Tina“ erwähnte sie „Mad Max II – Der Vollstrecker“ als ihren Lieblingsfilm. Ebenfalls 1985 hatte sie mit dem Titelsong aus obigem Film, „We Don't Need Another Hero“, einen Nr. 1 Hit in Deutschland und sang in der Wohltätigkeitssingle „We Are the World“ mit. Noch im gleichen Jahr tourte sie erstmals durch ganz Europa und trat 1988 in Rio de Janeiro vor 188.000 Menschen auf, was ihr einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als Solokünstlerin mit dem größten Konzertauftritt bescherte. 1986 folgte das Album "Break Every Rule", das kommerziell sehr erfolgreich war. Der erste Teil ist ausschließlich von Terry Britten ("What's Love Got to Do with It") geschrieben und produziert und enthielt die Hitsingles "Typical Male", "Two People" und "What You Get Is What You See" - diese Stücke sind nach Meinung einiger zu Unrecht überwiegend in Vergessenheit geraten. Der zweite Teil des Albums wartet mit Songs von Bryan Adams wie "Back where you started" oder von Rupert Hine, "Break Every Rule", auf. Auch diese Songs sind auf Best-Of-Alben nur selten zu finden. Nachdem Turner mit der Veröffentlichung des Live-Doppel-Albums "Live in Europe" angekündigt hatte, weniger auf Tour zu gehen und sich aus dem Musikbusiness zurückzuziehen, veröffentlichte sie 1989 ihr nächstes Album mit anschließender "Farewell"-Tour: "Foreign Affair". Erdig-bluesige Aufnahmen (Steamy Windows, Foreign Affair) mit Tony Joe White wechseln sich mit Mainstream-Popproduktionen ab. Die Tour führte sie durch Europa und war ein weiterer Triumphzug. Sie hielt für kurze Zeit den Rekord der erfolgreichsten Tour - bis sich 1991 die Rolling Stones mit "Steel Wheels" entschieden, "wieder richtig groß zu touren" und sich damit den Rekord für die umsatzstärkste Tournee sicherten. 1992 erschien Tina – What’s Love Got to Do with It?, ein Film über ihr Leben, samt dem entsprechenden Soundtrack. Neben den neuen Tracks, darunter "I Don't Wanna Fight", nahm Turner hierfür auch die alten Hits der Zeit von Ike & Tina Turner neu auf. 1993 ging sie aus Anlass des Filmes und seines Soundtracks auf Tournee, hauptsächlich in den USA. Sechs Auftritte fanden aber auch in Europa statt: Vier mal bei Rock over Germany und je ein Auftritt in Basel und Wien. 1995 sang Turner das Titellied zum James Bond-Film „Golden Eye“. Dieses ist auch auf dem 1996 erschienen Album "Wildest Dream" enthalten. 1999 veröffentlichte Tina Turner ihr bisher letztes reguläres Album mit dem Titel "Twenty Four Seven". Im Jahre 2000 ging sie mit der „24/7 Tour“ (nach eigenen Angaben) zum letzten Mal auf Tournee. Es war die bis dahin aufwändigste Tour Nordamerikas. Im Herbst 2004 erschien mit „Open Arms“ eine neue Single, die mit zwei weiteren bisher unveröffentlichten Liedern auf Turners zweiter „Greatest-Hits“-Sammlung „All the Best“ zu finden ist. 2005 sollte Tina Turner in dem Film „The Goddess“ die Rolle der indischen Göttin (Kali) spielen, ob der Film jemals fertiggestellt und veröffentlicht wird, steht nach dem Tod des Produzenten und Regisseurs Ismail Merchant nicht fest. Im April 2006 erschien die Single „Teach Me Again“, die Turner mit der italienischen Sängerin Elisa Toffoli aufnahm. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat Tina Turner mehr als 170 Mio. Alben verkauft und von 1984 bis 2000 mehr als 500 Konzerte in 25 Ländern gegeben. Es gibt keine Musikerin, die mehr Eintrittskarten verkaufte als sie. Die "Wildest Dreams Tour" von 1996/1997 war mit über 250 Konzerten ihre längste Tour, dennoch aber nicht ihre Erfolgsreichste. 2007 sang Turner als Duettpartnerin von Herbie Hancock auf der CD River. Bei der Gala der Grammy Awards 2008 am 10. Februar 2008 rockte Tina Turner mit Beyoncé Knowles und begeisterten das Publikum. Bei der Gala der Grammy Awards 2008 am 10. Februar 2008 trat Tina Turner mit Beyoncé Knowles auf und begeisterte das Publikum. Einen Tag nach den Grammy Awards 2008 trat Tina Turner am 11. Februar 2008 bei der Feier des russischen Energiekonzern Gazprom zu dessen 15. Jahrestag in Russland auf. Als Abschluss des fünfstündigen Konzerts sang sie unter anderem ihre Hits "Private Dancer" und ."Simply the Best".Das sind ihre Welthits. Bei der Aufzeichnung der "Oprah Winfrey Show" gab Turner am 28. April 2008 bekannt, erneut auf Tour zu gehen. Die Tour begann im Oktober 2008 in Nordamerika, der Vorverkauf der Karten startete am 12. Mai. Das Eröffnungskonzert am 1. Oktober in Kansas war bereits nach zwei Minuten ausverkauft. Wegen der guten Vorverkäufe wurde die Zahl der Deutschland-Konzerte der Tour 2009 von ursprünglich angesetzten sieben auf mittlerweile siebzehn (Stand Mitte Oktober 2008) erhöht. Der erste Auftritt fand am 14. Januar in der Kölnarena statt. Auch hier wurde Tina Turner wieder von John Miles unterstützt. Tina Turner lebt heute mit ihrem deutschen Lebensgefährten Erwin Bach in Küsnacht bei Zürich/Schweiz und in Südfrankreich. Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

  • pop
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  • 80s

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