Gloria Estefan - Conga


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Cover: Gloria Estefan - Conga Title Conga
Artist Gloria Estefan
Länge 5 Minuten und 58 Sekunden
   
Release 01.01.1975
Land USA
   
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Biografie von Gloria Estefan


Gloria Estefan (* 1. September 1957 in Havanna, Kuba als Gloria María Milagrosa Fajardo García) ist eine kubanische Sängerin und Schauspielerin mit amerikanischer Staatsbürgerschaft. Leben Estefan wurde 1957 als Tochter von Gloria García und José Fajardo geboren. Ihr Vater war Leibwächter der Frau des Diktators Fulgencio Batista. Estefans Großvater (mütterlicherseits) Leonardo García wanderte von Pola de Siero in Spanien, wo er Estefans Großmutter heiratete, nach Kuba aus. In den Wirren der Revolution flohen die Eltern mit ihr im Alter von 16 Monaten in die Vereinigten Staaten nach Lafayette und ließen sich dann in Miami nieder. Später nahm der Vater als Hauptmann in einer Panzereinheit an der Invasion in der Schweinebucht teil, wurde gefangen genommen, aber wieder an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Die Familie lebte in eher ärmlichen Verhältnissen im kubanischen Stadtviertel Miamis. Der Vater trat in den amerikanischen Militärdienst ein und meldete sich freiwillig zum Vietnam-Krieg. Von dort kehrte er als Kriegsveteran nach langer Gefangenschaft, gesundheitlich und seelisch schwer angeschlagen, in die Vereinigten Staaten zurück. Gloria Estefan entschloss sich daraufhin Psychologie zu studieren. Zu dieser Zeit besuchte sie die St. Michael-Archangel School und die „Our Lady of Lourdes“ Akademie in Miami. Estefans Mutter sorgte sich derweil um ihren kranken Vater. Ihre Mutter arbeitete zwischenzeitlich auch als Lehrerin in Miami. Gloria Estefan verließ die Universität in Miami 1979 mit einem Bachelor of Arts in Psychologie und Französisch. Während des Studiums arbeitete Estefan als Englisch-, Spanisch- und Französisch-Dolmetscherin beim Miami International Airport. Estefan wurde als Katholikin aufgezogen. Auf einer Hochzeitsfeier lernte sie 1976 ihren späteren Mann, den Kubaner Emilio Estefan junior, kennen. Gloria heiratete Emilio am 2. September 1978. Sie haben einen Sohn Nayib (* 2. September 1980) und eine Tochter Emily Marie (* 5. Dezember 1994). Die Familie lebt auf Star Island in Miami Beach. Außerdem lernte Estefan bei der Hochzeitsfeier im Jahr 1976 Emilios Band „Miami Latin Boys“ kennen. Sie schloss sich ihnen an und sang neben ihrem Studium in der Band. Die Gruppe wurde ein Jahr später in Miami Sound Machine umbenannt. Sie veröffentlichten ihre Alben bei der in Miami ansässigen Plattenfirma Audiofon Records. 1977 wurde mit Live Again/Renacer ihr erstes Album veröffentlicht. Ihre ersten Alben enthielten spanische und englische Titel und fanden wenig Beachtung. 1980 unterschrieb die Gruppe einen Vertrag mit CBS International und veröffentlichte dort das Album Miami Sound Machine, wodurch die Popularität der Gruppe stieg. Größere Bekanntheit erlangte sie im Sommer 1984, als sie sich dem englischsprachigen Disco-Pop zuwandte: Dr. Beat wurde der erste größere Erfolg der Gruppe. Das Lied war auf dem weltweit erfolgreichen Album Eyes of Innonce enthalten. Das folgende Album Primitive Love (1985) enthält die US-Top-Ten Hits Conga, Bad Boy und Words Get in the Way. Mit letzterem Titel bewies die Gruppe, dass sie sowohl mit Balladen als auch Popsongs erfolgreich sein kann. Für den Film Top Gun sang Estefan das Lied Hot Summer Nights. Mit den weltweit millionenfach verkauften Alben Let It Loose (1987) und Cuts Both Ways (1989) wurde aus der Gruppe zunächst Gloria Estefan & the Miami Sound Machine. Let It Loose enthält den US Nummer-eins-Hit Anything for You, die Top-Ten Hits 1-2-3, Rhythm Is Gonna Get You und Can't Stay Away from You. 1989 trat Gloria Estefan dann erstmals als Solointerpretin auf – sie wird aber bis heute von der Miami Sound Machine in wechselnder Besetzung bei ihren Konzerten begleitet. Am 20. März 1990 wurde sie bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und erholte sich nur sehr langsam von den Unfallfolgen. Ihre Erfahrung verarbeitete sie anschließend in dem Album Into the Light (1991), von dem der US-Nummer-eins-Hit Coming Out of the Dark ausgekoppelt wurde. Mitte 1993 kam dann mit Mi Tierra, einem Album mit rein spanischsprachigen Titeln, der absolute Durchbruch: über acht Millionen verkaufte Exemplare weltweit und ein Grammy. An den Erfolg konnte sie 1995 noch einmal mit Abriendo Puertas anknüpfen, wofür sie ihren zweiten Grammy erhielt. Daneben hat Estefan sich aber auch weiter dem englischsprachigen Pop gewidmet. Im Herbst 1994 kam Hold Me, Thrill Me, Kiss Me heraus, eine Kompilation der Lieblingslieder der Sängerin. Mitte 1996 folgte Destiny mit dem Olympia-Thema Reach und 1998 gloria! mit diversen Erfolgen wie Oye und Heaven's What I Feel. Ihren ersten Kino-Auftritt hatte Estefan zusammen mit Meryl Streep in Music of the Heart (Wes Craven). Silvester 1999 veranstaltete sie mit ihrer Familie als Millenniumsfeier ein Mammut-Konzert für ihr spanischsprachiges Album: Alma Caribeña (2000). Für das darauf erschienene Stück No me dejes de querer gab es im Jahr 2000 einen Latin Grammy als bestes Musikvideo. Nach der Veröffentlichung des Albums Greatest Hits Vol. 2 (2001) wurde es etwas stiller um die Sängerin, die sich zwischenzeitlich auch erfolgreich als Kinderbuchautorin betätigt hat. Im Spätsommer 2003 erschien ihr Album Unwrapped, auf welchem Estefan überwiegend ursprünglich lateinamerikanische Arrangements als englischsprachige Titel präsentierte. Mit 90 Millas veröffentlichte sie im September 2007 ihr viertes ausschließlich spanischsprachiges Album. Stil und Bedeutung Gloria Estefan hat ihre musikalischen Wurzeln sowohl in der englischsprachigen Popmusik als auch in lateinamerikanischen Rhythmen. Mit Conga entstand ein Misch-Genre, der sogenannte „Crossover-Latin-Pop“. Aus dem Album Primitive Love erreichten 3 Singles die Top Ten der US-Charts (Bad Boy und Words Get in the Way) und aus Let It Loose (1987) und Cuts Both Ways (1989) gingen ihre bis dahin größten kommerziellen Erfolge wie Anything for You (US Nr. 1), Don't Wanna Lose You (US Nr. 1), 1 2 3 (US Nr. 3), Rhythm Is Gonna Get You (US Nr. 5), Here We Are (US Nr. 6), Can't Stay Away from You, Get on Your Feet und Oye mi canto hervor. Estefan ist in den Vereinigten Staaten zu einer wichtigen Pionierin lateinamerikanischer Musik geworden. Alle Liedtexte wurden für das amerikanische Publikum ins Englische übersetzt, in Abriendo Puertas werden zudem alle Rhythmen und Lieder den Hörern auf Englisch erklärt. Ihr spanischsprachiges Album Alma Caribeña ist ein sogenanntes Konzeptalbum, in dem sich Gloria Estefan fast ausschließlich den langsamen Rhythmen Bolero und Bachata widmet. Trotzdem konnte Gloria Estefan nicht mehr an den Erfolg ihrer vorangegangenen Alben anknüpfen. Grund dafür ist vermutlich, dass das Album (mit Ausnahme von No me dejes de querer) weniger tanzbare Titel, aber dafür mehr Balladen enthält. Im Titellied des gleichnamigen Albums Unwrapped bedient sich Gloria Estefan zum ersten Mal der andinen Kultur. Für das Musikvideo wurde dabei zum ersten Mal im großen Stil in den historischen Ruinen von Machu Picchu in Peru gedreht. Das Lied entspricht einem modernen Huayno. Text und Musik stammen vom peruanischen Komponist und Sänger Gianmarco Zignago. Estefan fördert auch junge Talente, ein Beispiel dafür ist die brasilianische Musikgruppe Só Pra Contrariar. Durch die Zusammenarbeit wurde diese Gruppe im lateinamerikanischen Raum sehr bekannt und der Leadsänger Alexandre Pires ist mittlerweile ein erfolgreicher Solokünstler. Insbesondere der Song Santo, Santo, welcher 1999 auf dem Album Juegos de amor von Só Pra Contrariar mit Gloria Estefan veröffentlicht wurde, spielte dabei eine große Rolle. Der Song und das Video erklommen die Hitlisten im spanischsprachigen Raum, in Europa (außer Spanien) wurde der Song außer zu Testzwecken durch BMG nie veröffentlicht. Das änderte sich mit der aktuellen Kompilation Oye mi canto von Oktober 2006, wo dieses Lied erstmals offiziell auf einem Tonträger in ganz Europa erschienen ist. Im November 2015 bekam sie von Präsident Barack Obama die Presidential Medal of Freedom verliehen. Studioalben Miami Sound Machine Live Again/Renacer (1977) Miami Sound Machine (1978) Imported (1979) MSM (1980) Otra Vez (1981) Rio (1982) A Toda Maquina (1984) Eyes Of Innocence (1984) Primitive Love (1985) Let It Loose / Anything for You (1987) Solo Cuts Both Ways (1989) Into The Light (1991) Mi Tierra (1993) Christmas Through Your Eyes (1993) Hold Me, Thrill Me, Kiss Me (1994) Abriendo Puertas (1995) Destiny (1996) gloria! (1998) Alma Caribeña ~ Caribbean Soul (2000) Unwrapped (2003) 90 Millas (2007) Miss Little Havana (2011) The Standards (2013) Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

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