The Doors - Riders On the Storm


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Cover: The Doors - Riders On the Storm Title Riders On the Storm
Artist The Doors
Länge 7 Minuten und 14 Sekunden
   
Release 19.04.1971
Land USA
   
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Biografie von The Doors


Die Band The Doors wurde 1965 von Jim Morrison und Ray Manzarek am Strand von Venice Beach (Kalifornien) gegründet. Der Name entstand in Anlehnung an das Essay von Aldous Huxley The Doors of Perception (Die Pforten der Wahrnehmung), da Morrison selber mit der psychedelischen Droge Meskalin experimentierte. Aldous Huxley entnahm den Titel seines Essays einem Zitat von William Blakes „The Marriage of Heaven and Hell“. Darin heißt es:„If the doors of perception were cleansed every thing would appear to man as it is, infinite“ (Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, würde den Menschen alles so erscheinen, wie es wirklich ist: Unendlich/unerschöpflich). Nachdem Morrison Manzarek einige seiner Kompositionen vortrug (unter anderem „Moonlight Drive“), war dieser von Morrisons poetischem Potential so beeindruckt, dass er ihm die Gründung einer Band vorschlug. Morrison und Manzarek, letzterer hatte bereits Erfahrungen als Bandmitglied (mit seinen Brüdern gründete er Rick and the Ravens), begannen mit der Suche nach passenden Musikern, da nach einigen Monaten die Brüder Manzareks die Band verließen (offensichtlich kamen sie mit Morrison nicht klar). Nach längerer vergeblicher Suche trafen sie zufällig Robby Krieger und John Densmore bei einem Esoterikkurs; diese spielten genau die zur Vervollständigung erforderlichen Instrumente: Gitarre und Schlagzeug. Die Beschaffenheit der Gruppe sollte die eines „Diamanten“ sein, weshalb Ray Manzarek das Fehlen eines Bassisten dadurch kompensierte, dass er mit der einen Hand die rhythmische Begleitung auf der Orgel und mit der anderen die Bassbegleitung auf dem Orgelbass spielte. Krieger wiederum konnte besonders Morrison durch die klanglichen Möglichkeiten seines Bottleneck-Spiels beeindrucken. Nachdem die Band sich in ihrer Besetzung gefunden hatte, arbeiteten die Musiker hart. Der Weg zum Erfolg war steinig, das Abschließen eines Plattenvertrages, vielmehr das Finden, erwies sich als schier unmöglich. Nach endlosen Anfragen bei Plattenfirmen, saßen Morrison und Manzarek wieder einmal im Büro eines großen Studiobosses. Als der ihnen - nach Anhören des mitgebrachten Tapes - unbeeindruckt entgegen maulte, nichts davon benutzen zu können, stand Morrison auf und meinte höflich „Das ist schon in Ordnung, wir wollen ohnehin nicht benutzt werden“. Auch die Inszenierung der ersten Gigs erwies sich als schwierig. Nach einigen Auftritten als Vorband (unter anderem von „Sonny and Cher“) oder auf Geburtstagsfeiern und Hochzeiten unterschrieben sie einen Vertrag bei Columbia, die damals auch Künstler wie Bob Dylan unter Vertrag hatten. Allerdings kam keine Platte zustande, denn die Bosse von Columbia entschieden, nichts von den Doors herauszubringen. Kurz darauf wurde deshalb der Vertrag „in beiderseitigem Einvernehmen“ wieder aufgelöst. Für Manzarek brachte der Vertrag allerdings immerhin eine nagelneue Vox-Continental-Orgel, die er im Werk von Vox-Continental abholen konnte. Robby Krieger wiederum nahm die Möglichkeit eines neuen Vox-Gitarrenverstärkers nicht wahr. Sein Fender war ihm zufolge zu dieser Zeit wohl einer der lautesten Verstärker. Die Doors spielten einige Zeit für wenig Geld im London Fog, entwickelten dort aber ihren unverkennbaren Musikstil und Jim Morrison erarbeitete sich dort auch seine unverwechselbare Bühnenpräsenz. Es heißt, Morrison sei zuerst zu schüchtern gewesen, gar den Gesangspart der Band zu übernehmen und sich später auf der Bühne zum Publikum umzudrehen. Lange Zeit wandte er der versammelten Menge den Rücken zu. Kaum vorstellbar, wenn man an seine späteren Auftritte denkt. Nach den Auftritten im London Fog wechselten sie ins prestigeträchtige Whiskey-A-Go-Go, in dem schon bekannte Bands aus Los Angeles wie Love gespielt hatten. Nach einigen Monaten mit regelmäßigen Auftritten fügte Morrison eines Abends dem bis dato eher harmlosen Lied „The End“ jene legendären Zeilen an („Father, I want to kill you, Mother I want to fuck you“), die später zu seiner Berühmtheit erheblich beitragen sollten. Dem Besitzer des Whiskeys war dies zu viel des Guten und er schmiss sie nach dem Auftritt raus. Das sollte sie wenig stören, denn kurz darauf nahm Elektra Records die Doors unter Vertrag. Trotz weiterer Drogenerfahrungen, besonders in der Anfangszeit der Doors, bewahrte Manzarek eine gewisse Distanz zu den zu dieser Zeit teilweise üblichen Exzessen, wenngleich er Drogen nie kategorisch verurteilte. Robby Krieger hatte im Großen und Ganzen auch nichts dagegen, ab und an mal einen Trip einzuwerfen. John Densmore war den Ausschweifungen schon etwas mehr abgeneigt, überhaupt war er wohl das Mitglied der Band, welches anscheinend am wenigsten in das Gefüge zu passen schien. Ein Abschnitt aus dem Buch („Light my fire“ - Mein Leben mit Jim Morrison und den Doors) von Ray Manzarek schildert, wie Jim Morrison sich nach einem Konzert für den Rauswurf Densmores aussprach und Manzarek ihn noch beschwichtigen konnte. Ray Manzarek prägte durch sein Orgelspiel die Musik der Band entscheidend mit, zudem improvisierten er und Gitarrist Robby Krieger in langen Soli. Die aktive Zeit als Doors-Keyboarder bezeichnete Manzarek selbst als eine Zeit der höchsten Erfüllung, obwohl er abseits der Bühne manchen Exzess und besonders die stärker werdende Persönlichkeitsspaltung des Leadsängers Morrison kritisch betrachtete. Bei den Live-Auftritten konnte Manzarek dank eines eigenen Mikrophons mit ins Geschehen eingreifen, weshalb seine tiefe, markige Stimme in vielen Live-Aufnahmen zu hören ist. Einige Songs, wie z.B. „Close To You“ sang er sogar selbst. Dennoch verdankt die Band vor allem dem charismatischen Sänger Jim Morrison, der sowohl damals wie heute der Gruppe ein Gesicht verlieh, seine große Popularität. Markant für „The Doors“ war die von Improvisation und Morrisons exzentrischem Auftreten geprägte Bühnenshow. Nach dem Tod von Jim Morrison im Jahre 1971 in Paris brachten die restlichen Band-Mitglieder noch zwei Alben heraus, die aber keinen großen Erfolg hatten. Im April 1973 löste sich die Band auf. Zu einem Reunion-Konzert traten die drei überlebenden Doors-Mitglieder jedoch am 26. September 2000 nochmals zusammen, gemeinsam mit mehreren Sängern (darunter Ian Astbury von der englischen Rock-Band The Cult), die Morrisons Part übernahmen. 1993 wurden die Doors in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Das Jahr 2002 brachte wieder Bewegung in die Bandgeschichte. Mit Ian Astbury gingen die Doors zunächst in den USA wieder auf Tournee, wobei sie allerdings den Bandnamen in „Doors of the 21st Century“ geändert hatten. Im Jahre 2004 folgte eine Welttournee. Hintergrund für die Namensänderung ist ein in den USA anhängiger Rechtsstreit, der von John Densmore und den Eltern Jim Morrisons gegen die übrigen Bandmitglieder eingeleitet wurde. Anstelle von John Densmore spielt jetzt Ty Dennis Schlagzeug, und anders als früher tritt die Band mit einem eigenen Bassisten auf (Angelo Barbera). Am 22. Juli 2005 verbot der „Los Angeles Superior Court“ Manzarek und Krieger die Benutzung des Namens „The Doors“ und des Doors-Logos. Außerdem ordnete das Gericht an, dass Manzarek und Krieger alle Gewinne aus den „Doors of the 21st Century“ an die ursprüngliche Doors-Partnerschaft herauszugeben haben. Derzeit tritt die Band unter dem Namen „Riders on the Storm“ auf. Ein weiterer Prozess gegen die Urmitglieder der Band wurde von dem Police-Schlagzeuger Stewart Copeland angestrengt, der zunächst als Schlagzeuger für die neuformierte Band vorgesehen war. Diese Klage wurde aber abgewiesen. Am 5. Januar 2005 verstarb der ehemalige Manager der Doors, Danny Sugerman. Im März 2007 stieg Ian Astbury aus. Dafür wurde Brett Scallions als Sänger engagiert, der früher Sänger bei der Gruppe „Fuel“ war. Die offizielle Website ist: http://www.thedoors.com/ Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

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