Boy George - Everything I Own


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Cover: Boy George - Everything I Own Title Everything I Own
Artist Boy George
Länge 3 Minuten und 57 Sekunden
   
Release 29.06.1992
Land USA
   
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Biografie von Boy George


Boy George (eigentlich George Alan O'Dowd; * 14. Juni 1961 in Bexleyheath, Gemeinde Bexley, heute London) ist ein britischer Sänger und House-DJ. Karriere George O'Dowd wuchs als dritter Sohn einer irisch-katholischen Familie auf. Sein Interesse für Musik und Mode entwickelte sich schon früh, als glühender Verehrer von Marc Bolan, David Essex und seinem Idol David Bowie liebte er nicht nur deren Musik sondern kopierte auch deren Kleidungsstil. Seine Eltern tolerierten anfangs Georges modische Eskapaden, problematisch wurde es jedoch 1976 als George von der Schule flog, unter anderem auch weil er sich den in England herrschenden Kleidungsvorschriften für Schüler nicht beugen wollte. George floh nach London wo er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Nachts stürzte er sich in das schrille Leben der Londoner Szene, suchte in einschlägigen Clubs Kontakt zu "Bowie-Kids", Punks und Drag-Queens. Hier lernte er auch Marilyn, Jeremy Healy und Steve Strange kennen. Strange, der zusammen mit Rusty Egan erst das Billy's und später, um 1980, das berühmt-berüchtigte Blitz leitete, verschaffte George schließlich dort einen Job an der Garderobe. Hier konnte sich George vollkommen entfalten. Zusammen mit Marilyn, Martin Degville und anderen "Blitz-Kids", auch New Romantics, zogen sie in extravaganter, androgyner Kleidung erstmals das Interesse der Boulevardmedien auf sich. Zu dieser Zeit war Malcolm McLaren auf der Suche nach einem neuen Sänger für seine Band Bow Wow Wow. Über den Gitarristen Matthew Ashman lernte er schließlich George kennen und besetzte ihn, überzeugt von seiner Stimme, als Lieutenant Lush an der Seite von Sängerin Annabella Lwin als Frontperson. Nach nur einigen Auftritten, beispielsweise im Londoner Rainbow Theatre, schmiss McLaren George jedoch aus der Band weil ihm sein feminines Gehabe nicht in das Konzept passte. George ließ sich nicht unterkriegen. Er lernte Mikey Craig und später Roy Hay und Jon Moss kennen und gründete zusammen mit ihnen 1981 zunächst als Sex Gang Children die britische New-Wave-Band Culture Club. Der Rest ist Geschichte. Boy George (in einem Playboy Interview erklärte George sein Boy: "Viele Rasta-Typen nennen sich King Freddie oder Poppa George. “Boy" war sozusagen die zahme Version davon") wurde das optische Aushängeschild der Band, sein „Look“, anfangs geprägt von der britischen Modedesignerin Sue Clowes, das unverkennbare Markenzeichen von Culture Club. Im November 1982 trat die Band mit ihrem Hit Do you really want to hurt me erstmals bei Top Of The Pops auf. Danach gab es in den britischen, bald darauf weltweiten, Medien kein Halten mehr. Boy George wurde " Englands Maskottchen" (Der Spiegel). Tip beschrieb George wie folgt "Eine Geisha, die sich als chassidischer Rastafarier verkleidet hat" und das Rock-Lexikon befand er wirke "wie eine putzige Aufziehpuppe des Pop, wie eine Phantasiefigur, die aus einem psychedelischen Cartoon entsprungen sein konnte". Unzählige Zeitschriften, von Teenie-Gazetten wie Bravo und Popcorn bis hin zum Rolling Stone, Harper’s Bazaar und der Cosmopolitan bewilligten Boy George ein Titelcover. Oftmals fand hier jedoch sein exzentrisches Äußeres, seine großen und kleinen Skandale mehr Beachtung als sein enormes Talent als Sänger und Songschreiber. Gleich zweimal, 1982 und 1983, wählten ihn die Leser des Daily Mirror zur „Pop Personality of the Year“. Auf dem Höhepunkt seines Starruhm erschienen auch Boy George Ankleidepuppen und zig Magazine mit Anleitungen zum nachschneidern seiner Garderobe sowie zum Kopieren seines Make up. Madame Tussauds verewigte ihn schließlich in Wachs und nahm ihn in ihr Kabinett auf. Nach der Auflösung von Culture Club im Frühjahr 1987 startete er mit dem Album Sold eine kurze und hauptsächlich in Europa erfolgreiche Solo-Karriere. Seit den 1990er Jahren betätigt er sich vermehrt als DJ und tritt weltweit in Clubs auf. 1988 gründete er zusammen mit Jeremy Healy das Plattenlabel More Protein, welches vor allem junge Künstler publiziert. Boy George erscheint unter dem Pseudonym Angela Dust bei diversen Veröffentlichungen als Sänger, Autor und Produzent in diesem Label, welches vor allem in der Club-Szene erfolgreich mit Titeln wie Sun Maschine und Everything Starts with an E wird. Ein weiteres Projekt ist sein 1989 gegründetes Bandprojekt Jesus Loves You, mit dem er auch einen Top-Ten-Hit (Bow Down Mister) hatte. Ansonsten war er damit wenig erfolgreich. Erst 1994 erschien mit Cheapness And Beauty sein nächstes Album, das sich mit seiner eklektizistischen Zusammenstellung aus Glam-Rock, New Wave, Punk, seichtem Soul und einfühlsamen Balladen deutlich von seinen bisherigen Plattenaufnahmen unterschied. Der Spiegel bestätigte ihm schließlich "einer der letzten Pop-Großmeister und nicht bloß ein einfallsloser Fälscher" zu sein. Nach seinem Zwischenspiel mit dem eher durchschnittlichen Album Unrecoupable One Man Bandit (1999) stellte er mit U Can Never B2 Straight (2002) seine Fans wieder zufrieden. Im gleichen Jahr lief sein schrilles Musical Taboo, basierend auf seine bunten Tage als Blitz-Kid, im Londoner West End an und entwickelte sich dort zu einem Dauerbrenner. Der Erfolg konnte leider am Broadway 2003 nicht wiederholt werden. Trotzdem wurde das Musical für den Tony-, Theatre World- und dem Drama Desk Award nominiert. Privatleben Boy George war eine wichtige Ikone der Schwulenszene in den 1980er Jahren. Er hat von Beginn seiner Karriere an nie ein Geheimnis aus seiner Homosexualität gemacht. Von 1981 bis 1986 führte Boy George eine zunächst geheim gehaltene Beziehung mit Jon Moss, dem Schlagzeuger von Culture Club. Das Ende dieses Verhältnisses bedeutete für Boy George einen tiefen seelischen und persönlichen Absturz und war – laut der Autobiographie – einer der Gründe für den Beginn der Drogensucht. Festgenommen und verurteilt wegen Heroinbesitzes, nahm Boy George 1986 an einem gerichtlich angeordneten Drogenentzug teil. In den Liedern Everything I Own und To Be Reborn verarbeitete Boy George diese Erfahrung. 1995 erschien Boy Georges Autobiographie Take It Like a Man, in der er selbstironisch und selbstkritisch und ohne jedes Pathos – dabei teilweise bis ins kleinste Detail gehend – von seiner schwierigen Kindheit und Jugend, dem Aufstieg und Fall von Culture Club und seiner Drogensucht erzählt. Nachdem die Polizei bei ihm Kokain fand, wurde Boy George am 5. November 2005 in seinem New Yorker Apartment in Little Italy erneut wegen Drogenbesitzes festgenommen. Nach Zahlung einer Kaution musste er die USA bis auf Weiteres verlassen. Das Gerichtsverfahren wegen Drogenbesitzes wurde am 8. März 2006 eingeleitet. Neben einem Bußgeld in Höhe von 1.000 Dollar wurde Boy George zu fünf Tagen Sozialdienst verurteilt, den er ab dem 14. August 2006 bei der New Yorker Straßenreinigung ableistete. Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

  • 80s
  • pop
  • new wave
  • gay
  • singer-songwriter

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