Carole King - Jazzman


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Cover: Carole King - Jazzman Title Jazzman
Artist Carole King
Länge 3 Minuten und 45 Sekunden
   
Release 07.01.1963
Land USA
   
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Biografie von Carole King


Carole King (eigentlich Carol Klein, * 9. Februar 1942 in Brooklyn, New York) ist eine US-amerikanische Musikerin, die entscheidend zur Etablierung des Singer-Songwriter-Genres beitrug. 1960: Songschreiber-Duo mit Gerry Goffin Im Alter von vier Jahren nahm Carole King Klavierunterricht und während ihrer Schulzeit begann sie mit dem Komponieren von Liedern. Während ihrer Zeit am College, das sie gemeinsam mit Paul Simon besuchte, lernte sie ihren ersten Ehemann Gerry Goffin kennen. Mit ihm zusammen bildete sie neben Burt Bacharach und Hal David ein bedeutendes Songschreiber-Duo der 1960er Jahre. Während King die Melodien komponierte, schrieb Goffin die Texte, unter anderem für The Everly Brothers, The Drifters, The Byrds, Dusty Springfield und Aretha Franklin. Ihren ersten Nummer-Eins-Hit hatte die 18-jährige Carole King mit dem Lied "Will You Love Me Tomorrow", geschrieben für die schwarze Girlgroup The Shirelles. Aus dieser Zeit gibt es auch einige Veröffentlichungen mit Carole King als Sängerin. Aus dieser Zeit stammen die Hits "It Might As Well Rain Until September" sowie "Crying in the Rain", beide aus dem Jahr 1963. 1970er: Solo-Künstlerin Nach ihrem Erfolg von "Natural Woman" für Aretha Franklin trennte sich Carole King von Gerry Goffin und ging nach Kalifornien, wo sie mit ihrem zweiten Mann und Bassisten Charley Larkey und ihren beiden Töchtern Louise und Sherry in Los Angeles im berühmten Laurel Canyon lebte, in engem Kontakt zu James Taylor, Joni Mitchell und vielen anderen aufstrebenden Musikern der Zeit. Mit Gerry Goffin blieb sie weiterhin befreundet, und beide komponierten auch in den folgenden Jahren regelmäßig Songs. Ihr erstes Album nahm sie 1968 noch innerhalb einer Gruppe namens „The City“ auf, da sie sich primär als Songschreiberin und weniger als Sängerin verstand. Unter dem Einfluss von James Taylor begann sie im Jahre 1970 mit eigenen Bühnenauftritten und veröffentlichte ihr zwar von Kritikern beachtetes, aber erfolgloses erstes Soloalbum "Writer". Im Jahr darauf folgte mit "Tapestry" eines der erfolgreichsten Alben der Popmusik. Die mit vier Grammys ausgezeichnete LP verkaufte sich weltweit über 25 Millionen Mal und blieb 25 Jahre lang das bestverkaufte Album einer Solosängerin. Auf "Tapestry" befinden sich Klassiker wie "So Far Away", "It’s Too Late", "You’ve Got a Friend" und "Natural Woman". Auch die folgenden Plattenveröffentlichungen waren erfolgreich und erhielten mehrfach Platinstatus. Nach dem „souligen“ Album "Music" (1971) und dem bittersüßen "Rhymes and Reasons" (1972) zeigte sie auf ihrem Konzeptalbum "Fantasy" im Jahre 1973, dass sie auch eine hervorragende Jazzpianistin und -komponistin ist. Nach dem erfolgreichen, eher kommerziellen Pop-Album "Wrap Around Joy" von 1974 und dem darin enthaltenen Nr.-2-Hit "Jazzman" brachte sie im Jahre 1976 das von der Kritik hoch gelobte Album "Thoroughbred" heraus, das an "Tapestry" erinnerte. Einige Stücke schrieb sie hierfür wiederum gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Gerry Goffin – unter anderem die melancholische Ballade "High out of Time", mit James Taylor als Backgroundsänger. Auf ihrem Album "Simple Things" (1977) veröffentlichte sie das Lied "Hard Rock Cafe", in dem sie die Atmosphäre der „Hard Rock Cafe“-Restaurants beschreibt. Nach der Trennung von Larkey, dem plötzlichen Drogentod ihres dritten Mannes und einigen mäßig erfolgreichen Alben zog sie sich Anfang der 80er Jahre aus dem Musikgeschäft zurück. Carole King, die politisch immer sehr aktiv war und sich Anfang der 70er Jahre in der Friedensbewegung engagiert hatte, machte sich nun für Projekte im Umweltschutz stark. Seit Ende der 80er: Sängerin, Songschreiberin, Schauspielerin Nach längerer musikalischer Pause bringt sie seit Ende der 80er Jahre in unregelmäßigen Abständen musikalische Neuerscheinungen auf den Markt, bei denen sie unter anderem von Musikern wie Eric Clapton, k.d. lang, Slash und Babyface unterstützt wird. Sie ist weiterhin als Songsschreiberin sehr erfolgreich – auch im Genre RnB – und schrieb Hits beispielsweise für Mariah Carey und Céline Dion. Mit ihrem 1993 erschienenen rockigen Album "Colour of Your Dreams" und der Top-20-Single "Now and Forever" – gleichzeitig Titelsong für den Spielfilm „Eine Klasse für sich“ mit Tom Hanks, Geena Davis und Madonna – schaffte sie auch kommerziell ein Comeback in die Musikszene. Im Zuge der Renaissance des Singer-Songwriter-Genres in den 90er Jahren durch Sängerinnen wie Tori Amos oder Tracy Chapman, die Carole King immer wieder als Vorbild für ihren Musikstil nannten, setzte man der Künstlerin mit dem Album "Tapestry Revisited: A Tribute to Carole King" 1996 ein musikalisches Denkmal. Die zwölf Lieder ihres Albums aus dem Jahr 1971 werden hierauf von namhaften Künstlern wie Aretha Franklin, Rod Stewart, Amy Grant oder Faith Hill interpretiert. Im Jahr 1998 trat sie beim „VH1 Divas“-Konzert als Überraschungsgast neben Stars wie Aretha Franklin, Shania Twain, Mariah Carey, Céline Dion und Gloria Estefan mit "You’ve Got a Friend" und "Natural Woman" auf. Carole King ist außerdem als Schauspielerin tätig und hatte in den 90ern große Erfolge am Broadway. Politisch setzt sie sich nach wie vor für die Linksliberalen und die Bürgerrechtsbewegung ein und unterstützte im Wahlkampf 2004 die Demokraten. Ihren 60. Geburtstag feierte sie auf Kuba – zusammen mit Fidel Castro –, um so ein Zeichen für eine Politik der Aussöhnung zu setzen. Mit ihrer Veröffentlichung "Love Makes the World" (2001) erntete sie wiederum das Lob der Kritiker. Im Sommer 2004 ging Carole King nach mehr als zehn Jahren Bühnenpause in den USA wieder auf Konzertreise. Der Konzertmitschnitt "The Living Room Tour" kam im Sommer 2005 auf den Markt und erreichte Platz 17 der Billboard-Charts. Zusammen mit ihrer Tochter Louise Goffin nahm Carole King zudem den Song "Where You Lead" als Titellied für die Fernsehserie „Gilmore Girls“ in einer veränderten Fassung neu auf. In dieser Serie trat King auch als Gaststar auf und spielte mehrfach die Musikladenbesitzerin Sophie. Ende des Jahres 2006 tourte Carole King erstmals durch Australien und Neuseeland. Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

  • singer-songwriter
  • female vocalists
  • folk
  • classic rock
  • pop

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